HANNAH SCHNEIDER
 
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Fliehkräfte (2017)
Raumkomposition
Ausstellungsansichten, Künstlerfourm Bonn

>Fotos: Jo Hempel


Flor (2017)
Pigmentdruck auf Hahnemühle, 60x90 cm

Blende (2017)
Aluminiumblech, 290x120x76 cm

Stage (2017)
diverses Holz und Holzimitat, 235x188x6 cm

Blade (2017)
Glas lackiert, Eiche, 120x65x0,6 cm

Cut (2017)
Gummiplatte, 200x120x1,2 cm

Lasten (2017)
Eiche, Stahl, Beton, 250x90x60 cm

Orbit (2016)
HD-Video, 3:59 min
Kamera und Schnitt: Simon Toplak

 

Die Raumkomposition „Fliehkräfte“ vereint Arbeiten, die in Abstimmung zueinander und in Bezug auf die architektonischen Vorgaben des Raumes entstanden sind.

"Lasten" tariert die unterschiedlichen Raumniveaus der zweistöckigen Ausstellungsarchitektur aus.
Das Stuckprofil aus Beton lastet, leicht von der Wand abgerückt, auf zwei ungleichen Winkeln aus Stahl und Eichenholz. Diese kontrapunktieren als stützende Elemente den höher gelegenen, stählernen Kran.

„Cut“ lehnt massig an der Wand, Gewicht und Trägheit finden Betonung im waagerecht verlaufenden Schnitt, der einen Durchblick auf die dahinterliegende Wand gewährt.

Die Fotografie „Flort“chargiert zwischen mineralischen und organischen Form- und Farbspektren, archaischer und digitaler Wirkungsweise und hebt grundlegende Prinzipien des sich Wölbens hervor.

Auf Höhe der umlaufenden Balustrade tritt das Wandobjekt "Blende", mit den durch Kreuzfalze gewölbten Aluminiumflächen, körperhaft vor die Wand.

"Stage" verankert die Videoarbeit "Orbit", entstanden im Refektorium des Museums Füssen, in der Ausstellungshalle. Im abstrakten Holzmosaik findet sich die Ornamentik der Windrose aus dem antiken Bodenmuster wieder. Mit der Verschränkung der beiden Räume überträgt sich das Oval des Barocksaals und die Bewegung des immanenten Kreisens in die Quadratur des Künstlerforums..

„Blade“ setzt eine Markierung, bündelt im Spiegelbild den Raum und lenkt den Blick zurück auf´s Ensemble.